Wie so oft in der Kunst, geht es mir auch in meinen Bildern wieder einmal um die Entdeckung der Welt. So vieles erscheint mir und uns bekannt und geläufig und bei genauerem Hinsehen gibt es doch immer wieder Neues zu entdecken, das nur darauf wartet, verstanden zu werden.
In meinen Bildern geht es mir vorwiegend um das Verständnis eines größeren Zusammenhangs. Alles ist in stetem Wandel und als Synonym für den Begriff "Natur" könnte man auch das Wort "Veränderung" setzen.
Die kleineren, abstrakten Arbeiten der Serie "Form und Fläche" sind mit sehr organischen Materialien wie z.B. Bitumen, Wachs und Steinmehlen angereichert. Die Formenfindung ergibt sich aus alltäglichen, eher unbemerkten Strukturen.
Farbenprächtige, abstrakt-dynamische Arbeiten sind technisch eher klassisch aufgebaut. Gleichwohl orientieren auch sie sich an der natürlichen Vielfalt.
Surrealistisch anmutende Bilder folgen. Hierbei arbeite ich thematisch gerne mit verschiedenen Metaphern, die dem Betrachter dennoch Freiräume für eigene Interpretationen lassen.
Neu in meinem Repertoire sind kleine Druckgrafiken, die sich als Monoprints sehr gut in das gesamte Thema einfügen.
Mit einem Zitat von Khalil Gibran (1883 - 1931) möchte ich mit meinen Bildern dazu beitragen, unsere Erde als Geschenk anzunehmen
und sie mit dem entsprechenden Respekt und ein bisschen mehr Demut zu behandeln.
Natur und Kunst - sie scheinen sich zu fliehen
und haben sich - eh man`s bedenkt -
gefunden.
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